Studie zum Autokauf der Zukunft

Das Nürnberger Marktforschungsinstitut PULS hat eine Befragung von 3.500 Autokäufern in Deutschland, USA, Frankreich, Großbritannien, Indien und China durchgeführt und in der Studie “Zukunftstrends und Erfolgsfaktoren im Automobilgeschäft” zusammengefasst. Hier ein paar Auszüge:

In Sachen “neue Antriebe” würden sich die Käufer am ehesten durch ein Fahrverbot in Innenstädten für alternative Techniken entscheiden. Vor allem in China und Indien, wo die Luft in den Großstädten besonders belastet ist, würde man aber nur unter dieser Bedingung auf neue Antriebe umsteigen. Toyota gilt hier weltweit mit weitem Abstand vor Honda als der umweltorientierteste Automobilhersteller, dank Hybrid.

Standortkompetenz

Deutschland genießt weltweit immer noch das beste Image als Autostandort. 62 Prozent der Befragten sagten, in Deutschland würden die besten Autos gebaut. Dann folgen Japan, USA und Frankreich. Und das obwohl Mercedes bei “umweltorientiertesten Automobilherstellern” nicht unter den Top 10 ist. Die deutsche Autoindustrie hat die Trends einfach verschlafen.

Quelle: faz.net

Herausgeber: puls Marktforschung GmbH 90571 Schwaig bei Nürnberg
Aussender: puls Marktforschung Nürnberg Ansprechpartner: Stefan Reiser Email: info@puls-navigation.de Tel.: 0911 – 95 35 400

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Subaru: Kostenlose Umrüstung auf Autogas?

Subaru bietet Käufern von Neu- oder Vorführwagen bis zum 29. Juni 2007 eine kostenlose Umrüstung auf Autogas an. Voraussetzung ist der Kauf eines Neuwagens mit der ecomatic Autogas Hybrid-Technologie (subaru-deutschland).

Der Käufer spart damit den etwa 2.800 Euro teueren Umbau seines Fahrzeugs, zusätzlich zur Hälfte der Spritkosten, da Autogas steuerlich begünstigt ist und nur etwa halb so viel kostet wie Superbenzin.

Folgende Subaru-Fahrzeuge des Modelljahrs 2007 lassen sich umrüsten:

Forester 2.0X; Forester 2.0X Automatik; Legacy 2.0R Limousine; Legacy 2.0R Limousine Automatik; Legacy 2.0R Kombi; Legacy 2.0R Kombi Automatik; Outback 2.5i, Impreza 2.0R Vier- und Fünftürer.

Quelle auto-reporter.net

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Galgenfrist für CO2-Schleudern

Der SPIEGEL schreibt in seiner aktuellen Ausgabe, dass die geplante Umstellung der Kraftfahrzeugsteuer auf CO2-Bezug voraussichtlich nur für Neuwagen gelten wird.

Demnach würden ab dem Stichtag 01.01.2008 alle zugelassenen Autos unter dem alten Hubraum-Steuersystem weiterlaufen, nur ab einem Kauf würde die sog. “CO2-Steuer” gelten. Darauf hätten sich Regierung, Bundesfinanzministerium, Umweltministerium und Verkehrsministerium verständigt.

Um die Anschaffung von CO2-Sparern zu fördern ist angedacht für Fahrzeuge mit besonders niedrigen CO2- und Schadstoffemissionen die Steuer ganz entfallen zu lassen!
(Quelle SPIEGEL Nr.14 02.04.07)

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Kein Ansturm auf CO2-Sparer

Offenbar hat die Debatte über den Klimaschutz in Deutschland bisher zu keinem Ansturm auf besonders umweltfreundliche Autos ausgelöst. Eher das Gegenteil ist der Fall, berichtet die Zeitschrift "Automobilwoche".

Demnach ist der Verkauf des Toyota-Vorzeigemodells Prius (ein CO2-Ausstoss von nur 104 Gramm pro Kilometer) in den ersten beiden Monaten 2007 sogar um 18,8 % zurückgegangen (Quelle ARD VT). Ebenso kann auch Volkswagen nicht von einem Anstieg der Verkaufszahlen des noch umweltfreundlicheren Polo BlueMotion (CO2-Ausstoß 102 g/km, Verbrauch 3,9 Liter Diesel auf 100 Km bei 80 PS) berichten.

Ich denke der Verbraucher will sich nicht ein bestimmtes Modell vorschreiben lassen. Darum müsste es in Zukunft alle Modelle in einer CO2-Spar-Version oder mit einer besonderen Technik geben (Hybrid, Autogas, Erdgas, etc.). Dann würden viele Käufer sich auch für den Klimaschutz entscheiden, wenn es zudem nicht mit allzu großen Aufpreisen verbunden wäre. Vielleicht warten auch viel einfach auf den Loremo! 🙂

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CO2-Emissionsrechner für Flüge

Nachdem ich hier vor kurzem eine Suchmaske zur Verfügung stellen konnte, über die man erfahren kann, wie viel CO2 das eigene oder ein bestimmtes Auto ausstößt, habe ich nun einen Emissionsrechner für die nächste Flugreise gefunden.

Passend zur derzeitigen Debatte "Sylt statt Seychellen" (oder besser "statt Fremde Länder Sehen lieber Fränkisches SeenLand") kann man sich damit bei Atmosfair.de den CO2-Ausstoß bis zum Urlaubsziel und zurück errechnen lassen. Gleichzeitig wird einem dort ein Spendenangebot unterbreitet, dass sich nach dem Ausstoß richtet (15 Euro pro einer eingesparten Tonne CO2) und mit dem Klimaschutzprojekte (Solarküchen, Biogas aus Abwasser, etc.) zum Teil auch in der Dritten Welt finanziert werden.

Ob man sich dem zertifizierten Klima-Ablasshandel hingibt oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen. Informativ ist es allemal.

via Stoibär

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Loremo 1,5 Liter auf 100 km?

Wäre schön, wenn das mein Autogas-Auto schaffen würde! Aber nein, da wir uns in letzter Zeit sehr mit CO2-Ausstoß und der Trägheit der Deutschen Autoindustrie beschäftigt haben, hat Boje nun den Silberstreif am Horizont gefunden: Das 1,5-Liter-Auto!

Die Firma Loremo aus München (eigentlich wollte ich das böse Wort hier nicht schreiben 😉 ) will 2009 folgendes revolutionäre Auto auf den Markt bringen:

Loremo LS ("leicht und simpel")
Verbrauch 1,5 Liter auf 100 km und schafft mit seinem 2-Zylinder-Turbo-Diesel und den 20 PS trotzdem 160 km/h, da er gerade mal 450 kg wiegt!

Wem 20 PS zuwenig sind, der kann den großen Bruder nehmen, der hoffentlich nicht für "gut teuer" 😉 steht:

Loremo GT
Der verbraucht 2,7 Liter auf 100 km, hat einen 3-Zylinder-Turbo-Diesel mit 50 PS, schafft 220 km/h wiegt 470 kg!

Preislich sollen sie auch untypisch werden für dieses Land: Der LS für unter 11.000 Euro und der GT für unter 15.000 Euro – also doch nicht "gut teuer".

Sicherheit bei 450 kg?

Ich stellte mir da natürlich gleich die Frage, wie es da mit der Sicherheit steht, wenn so viel Material gespart wurde? Auf der Loremo-Internetseite wird beschrieben, dass die beiden Fahrzeugtypen "eine große Knautschzone und eine steife Insassenzelle" bekommen werden und zusätzlich "drei massive Längsträger" an den Seiten die "nicht durch Türen unterbrochen sind". Das heißt "unübertroffener Schutz" und die Leute müssen von vorne ein- und aussteigen!

Loremo: Vorne einsteigen

Damit erfüllt der Loremo "alle statischen Anforderungen an Crashsicherheit und Fahrdynamik".

Ich sage "Endlich"! Und hoffen wir, dass nicht wieder ein Öl-Multi kommt, die Patente aufkauft und in der Schublade verschwinden lässt – soll ja schon ein paar mal vorgekommen sein!

via Stoibär

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Kfz-Steuer nach CO2-Austoss

Zukünftig soll nicht mehr die Größe des Motors, sondern die Umweltverträglichkeit und der Ausstoß sämtlicher Schadstoffe als Bemessungsgrundlage für die Kfz-Steuer gelten – so will es zumindest Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee.

Damit müssten Besitzer von Autos, welche die Umwelt durch Kohlendioxid-Ausstoß oder andere Abgase mehr belasteten auch höhere Steuern zahlen, Besitzer umweltfreundlicherer Autos würden dagegen belohnt werden. Zwangläufig müssten die Automobilhersteller mehr für den Umweltschutz tun.

Gegenüber der "Süddeutsche Zeitung" meinte Tiefensee dass „beim Ausstoß des klimaschädlichen Gases Kohlendioxid nicht zwischen Otto- und Dieselmotoren unterschieden werden soll“. Allerdings solle mit Sockelbeträgen die unterschiedliche Mineralölsteuer für Benzin und Diesel berücksichtigt werden, und im Bezug auf andere Schadstoffe, die durch die Kraftstoffverbrennung entstehen, sollen unterschiedliche Emissionsklassen eingeführt werden. Für „extrem schadstoffarme Autos“ soll es Freibeträge geben, bei älteren Zuschläge auf die Kfz-Steuer.

So wird es wahrscheinlich kommen, denn unter der Vorgabe, was für die Umwelt zu tun würde er gleichzeitig auch die Automobilwirtschaft ankurbeln, denn die alten Autos würden schneller verschwinden als heutzutage! Dagegen hat wohl keine Lobby was…

Quelle n-tv.de "Neue CO2-Steuer kommt"

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