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Autogas ab Werk: Opel Zafira

Dienstag, 2. Januar 2018 | Autor:

Opel Zafira Seit 2004 fahre ich mit Autogas durch die Lande und habe die günstigen Preise kennen und schätzen gelernt. Doch nach dem „selbst umgerüsteten“ Audi A3 (Landi-Renzo-Anlage) kommt nun der von Skoda umgerüstete Octavia (Vialle-Anlage) in die Jahre. Also muss eine neue Kiste her, natürlich mit Autogas. Doch hier kommt es zu ungeahnten Problemen.

Denn nun soll es ein Familien-Van sein, was Skoda nur in dem völlig übertriebenen SUV-Bereich anbietet (jede Menge PS um das Eigengewicht zu bewegen). Also sehen wir uns nach einer anderen Marke um. Googled man nach „Autogas ab Werk“ so erhält man relativ magere Ergebnisse. Teilweise sind die Listen völlig veraltet, zum anderen stimmen sie nicht oder sind erschreckend mager. Denn wir sind erst nach dem 01.11.2017 bei Ford vorbeigeschneit, wo man uns sagte, dass Ford das Autogas „gerade eben“ aus dem Programm geworfen hat. Selbst im Konfigurator ist es nicht mehr wählbar.

Der Gattin schwebte zudem eh ein Seat Alhambra vor, für den wir mit unserem Skoda-Autohaus vereinbart haben dort prüfen zu lassen, die Autogas-Option dort prüfen zu lassen – auch wenn „ab Werk“ immer besser ist (siehe ADAC-Test). Die Werkstatt beschied uns ernüchterndes: Seat Alhambra ist seit einiger Zeit mit TSI-Motoren ausgerüstet, was „eine Umrüstung auf LPG unmöglich macht“. Ein Schock für die LPG erfahrene Familie. 😉

Also wieder Google bemüht und die Händler direkt kontaktiert: Scheinbar ist Opel der einzige „vernünftige“ Anbieter von Autogas ab Werk. Denn Volkswagen hatte LPG ohnehin nur noch für den Caddy vorgesehen, dieses aber nun aus dem Programm genommen bzw. konzentriert sich zukünftig auf CNG. Also nur noch Lada und Dacia… bei allem Respekt. 🙂

So mussten wir den berühmten Opel Zafira mal anfragen. Ein Opel-Händler in Nürnberg errechnete sogar ein ziemlich gutes Angebot mit ca. 6.000 Euro Preisnachlass für einen Neuwagen mit allem Drum und Dran. Doch was tut man wenn die jüngste Dame der Familie bei der Testfahrt sagt „niiiicht dieses Auto kaufen“ und der Gesichtsausdruck der ältesten Dame zu der Aussage passt. Da sind Dir als Familienvater die Hände gebunden. 🙂

Ich bin mir sicher dass der Opel Zafira ein Klasse Fahrzeug ist, auch wenn er für einen Van relativ schmächtig wirkt. Wenn man mal bewusst auf dieses Fahrzeug schaut, sieht man dass ziemlich viele davon auf unseren Straßen unterwegs sind. Und ab Werk hat er auch die richtigen Ventile verbaut.

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Welche Pflichten gibt es im Europäischen Ausland?

Mittwoch, 31. Oktober 2012 | Autor:

Ist eine Fahrt ins Ausland geplant? Dann sollte man heutzutage absolut informiert sein, was in den einzelnen Ländern Pflicht ist, was man an Bord haben muss!

So ist es z.B. in Frankreich seit dem 1. Juli Pflicht, ein Alkoholmessgerät im Wagen mit sich führen!? Was die Sinnhaftigkeit daran sein soll, erschließt sich mir in keinster Weise, denn dieser muss ja auch unbenutzt sein. Das kommt mir so vor, als würde man verlangen einen Scheibenwischer im Auto mitzuführen, aber er darf nicht an der Frotscheibe montiert sein… 😉

Andere Länder sind da weit weniger kreativ. So sind in Luxemburg, Bulgarien und Finnland nur Warnwesten im Auto mit zu führen. In Österreich versucht man dagegen die Autofahrer auszutricksen und verlangt Warnwesten und ein Warndreieck – aber bei den Warnwesten werden so viele benötigt, wie sich Insaßen im Wagen befinden.

Wer den Überblick verloren hat, der findet bei aet-auto.de eine sehr schöne Übersicht (hier)!

Im Übrigen ist auch ein Set Ersatzlampen in manchen Orten Pflicht – interessant wäre hier nur, ob eine dann auch unbenutzt sein darf… womit wir wieder beim Vorhaben der Franzmänner sind! 🙂

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ADAC Eco-Test: Spitzenplätze für Gas

Freitag, 31. Oktober 2008 | Autor:

Jährlich testet der ADAC in seinem Eco-Test rund 700 Automodelle und veröffentlicht präzise Daten zu Schadstoffausstoss wie „Ruß und Kohlenwasserstoffe (CO2)“. In „wirklichkeitsnahen Fahrzyklen“ werden diese Werte ermittelt (Autobahnfahrten, Fahrten mit eingeschalteter Klimaanlage, etc.) und sollen die Autoindustrie fordern Umweltfreundliche Autos zu entwickeln.

Sieger wurde auch in diesem Jahr wieder das Hybridfahrzeug Prius von Toyota (mit 89 Punkten von möglichen 100), auf Platz 2 landete mit dem Honda Civic 1.3 i-DSi i-VTEC IMA wieder ein Hybridauto (87 Punkte). Gleichauf mit letzterem folgt aber schon das erste Gasfahrzeug: der erdgasgetriebene Mercedes B 170 NGT!

Bei den Kleinstwagen landen der Chevrolet Matiz 0.8 LPG (Bivalent Autogas / Benzin) und der Fiat Panda 1,2 V Natural Power (Gas) zusammen mit dem Fiat 500 1.3 JTD (Diesel) auf den Top-Plätzen! Für die ganz großen Modelle scheint der erdgasgetriebene Volvo V70 2.4 Bi-Fuel das Maß aller Dinge.

Zwar belegte das Hybridauto Prius aus der unteren Mittelklasse wie auch in den vergangenen fünf Jahren den ersten Platz, aber die anderen Hersteller holen langsam auf. Zu hoffen wäre es, denn die CO2-Steuer wird kommen!

Quellen WirtschaftsWoche und MDR aktuell

Mehr zum ADAC Eco-Test hier

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ADAC-Studie für Gasfahrzeuge

Dienstag, 7. Oktober 2008 | Autor:

Über Autos mit Gasantrieb hört man die unterschiedlichsten Meinungen. So lange die Bezinpreise hoch sind, ist es häufig "PRO AUTOGAS". Nun hat aber vor einiger Zeit der ADAC das Thema in einer umfangreichen Studie untersucht:

Autos mit Gasantrieb sind inzwischen eine echte Alternative zu herkömmlichen Kraftfahrzeugen: Da bei der Verbrennung des Treibstoffs 15 bis 25 Prozent weniger Kohlendioxid entsteht, gelten die PKW neben dem Spar-Aspekt (deutlich günstiger als Benzin oder Diesel, garantiert begünstigt bis 2018) auch als umweltfreundlich.

Prinzipiell unterscheidet man zwischen Erd- und Autogas als Brennstoff. Erdgas tritt häufig zusammen mit Erdöl auf und besteht hauptsächlich aus Methan. Um es in einem zusätzlichen Fahrzeugtank zu speichern, wird es komprimiert – daher auch die Bezeichnung Compressed Natural Gas (CNG). Bei Autogas handelt es sich um flüssiges Butan oder Propan. Man bezeichnet Autogas auch als Liquified Petroleum/Propane Gas (LPG). Diese Gase fallen als Nebenprodukte bei der Erdölverarbeitung an.

Wichtig für jeden der Autogas oder Erdgas nutzen möchte ist vorher genau zu kalkulieren, denn eine Umrüstung kostet ca. 2.500 Euro bei Autogas und ca. 3.500 Euro bei Erdgas – bei einer Neuanschaffung mit Gasantrieb muss mit einem Aufpreis von 1.900 bis 3.000 Euro gerechnet werden.

ADAC-Beispiel:

Bei einer Fahrleistung von 15.000 Kilometern pro Jahr kann man mit einem Erdgasauto über einen Zeitraum von vier Jahren im Schnitt 480 Euro pro Jahr sparen. Als sog. "Spar-Spitzenreiter" nennt der ADAC den "VW Touran EcoFuel", welches es auf 855 Euro Ersparnis bringt.

Mehr Infos auf spiegel.de

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