Archiv für die Kategorie » CO2 «

Umgerüstete Autos nicht CO2-Steuer befreit!

Freitag, 7. November 2008 | Autor: andy

Der vor Kurzem hier angepriesene 12-Tipps-Spiegel-Bericht hat leider aber auch eine schlechte Nachricht für alle umgerüsteten Fahrzeuge parat:

Gemäß den Angaben des Spiegel hat schon heute eine Umrüstung auf Gas "keinen Einfluss auf den Abgasschlüssel und damit auf die Zuteilung einer Feinstaubplakette"! Nur eine Werksumrüstung bei einem Neuwagen bringt eine andere Schlüsselnummer!

Kommt dann einmal die erwartete CO2-abhängige Besteuerung, dann werden die umgerüsteten Erdgas- und Autogasfahrzeuge wie einstmals vor dem Eingriff eingestuft. Zwar soll es für „extrem schadstoffarme Autos“ Freibeträge auf die Kfz-Steuer geben, wobei "extrem schadstoffarm" ein derart schwammiger Begriff ist, dass der Politik hier Tür und Tor geöffnet ist, die jetztige Regelung nicht zu ändern!

Quelle spiegel.de

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ADAC Eco-Test: Spitzenplätze für Gas

Freitag, 31. Oktober 2008 | Autor: andy

Jährlich testet der ADAC in seinem Eco-Test rund 700 Automodelle und veröffentlicht präzise Daten zu Schadstoffausstoss wie “Ruß und Kohlenwasserstoffe (CO2)”. In “wirklichkeitsnahen Fahrzyklen” werden diese Werte ermittelt (Autobahnfahrten, Fahrten mit eingeschalteter Klimaanlage, etc.) und sollen die Autoindustrie fordern Umweltfreundliche Autos zu entwickeln.

Sieger wurde auch in diesem Jahr wieder das Hybridfahrzeug Prius von Toyota (mit 89 Punkten von möglichen 100), auf Platz 2 landete mit dem Honda Civic 1.3 i-DSi i-VTEC IMA wieder ein Hybridauto (87 Punkte). Gleichauf mit letzterem folgt aber schon das erste Gasfahrzeug: der erdgasgetriebene Mercedes B 170 NGT!

Bei den Kleinstwagen landen der Chevrolet Matiz 0.8 LPG (Bivalent Autogas / Benzin) und der Fiat Panda 1,2 V Natural Power (Gas) zusammen mit dem Fiat 500 1.3 JTD (Diesel) auf den Top-Plätzen! Für die ganz großen Modelle scheint der erdgasgetriebene Volvo V70 2.4 Bi-Fuel das Maß aller Dinge.

Zwar belegte das Hybridauto Prius aus der unteren Mittelklasse wie auch in den vergangenen fünf Jahren den ersten Platz, aber die anderen Hersteller holen langsam auf. Zu hoffen wäre es, denn die CO2-Steuer wird kommen!

Quellen WirtschaftsWoche und MDR aktuell

Mehr zum ADAC Eco-Test hier

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Autovermieterübergreifend suchen

Donnerstag, 20. März 2008 | Autor: andy

[Trigami-Review] Wer kennt das nicht: Man freut sich auf den Urlaub und hat beim Buchen drauf geachtet, dass man mit Rail&Fly direkt zum Flughafen Frankfurt fahren kann. Da fällt dem Reiseveranstalter plötzlich ein, den Flug vorzuverlegen. Als Urlauber hat man nun nur die Möglichkeit am Abend vorher anzureisen und am Flughafen stundenlang rumzusitzen, oder ein Auto zu mieten!

So ist das uns passiert! Also ab in die Internet-Suchmaschine: Hier gibt es ja sehr viele Autovermieter. Doch sind die großen, die man ganz oben findet, auch günstig? Man müsste sich schon überall ein Angebot erstellen lassen und diese dann vergleichen, um einen Überblick zu erhalten…. aber wer macht das schon?

Hier kommt nun „Mietwagen Auskunft – Preisvergleich für günstige Leihwagen“ ins Spiel. Im Schnitt spart man hier pro Leihwagenbuchung ca. 42,50 Euro, selbstverständlich von seriösen und renommierten Autovermietungen: z.B. Mietwagen-Broker wie Holiday Autos oder Sunny Cars, die wiederum in engen Kooperationen mit Autovermietungen wie Hertz, Europcar, Sixt oder Avis stehen. weiter…

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Gilt Umweltzone nicht für alle?

Mittwoch, 30. Januar 2008 | Autor: andy

Das könnte man meinen, wenn man den "Murks des Monats" aus dem ADAC-Heft liest. Dort spricht man nämlich von "Plakettenärger" und stellt die "Glaubwürdigkeit der Politik" in Frage.

Es geht natürlich um Berlin: Wegen der neugeschaffenen Umweltzonen würden die Besitzer älterer Autos quasi "gezwungen", Ihr Fahrzeug für viel Geld technisch aufzurüsten, um dann in diese Zonen einfahren zu dürfen. Wenn das Geld dafür fehl, dann hätten sie Pech gehabt und müssten draußen bleiben – selbst wenn sie drinnen wohnten. Der ADAC hat aber rausgefunden, dass die Senatsverwaltung hier anders behandelt werden würde! Mit "einem Persilschein" dürften alle "betagteren Fahrzeuge" der Kommune und der Polizei "sich plakettenfrei in der Zone bewegen".

Eine Erneuerung des stattlichen Fuhrparks sei nur schrittweise "zu stemmen", heiße es "unverblümt". Zum Schluß schießt der ADAC noch nach, dass man "die Kleinen hänge" und "die Großen laufen" lasse – das gelte auch heute noch!

Jaja, "Die staatlichen Stinker von Berlin"! Irgendwo war es klar, dass der Staat diese Gesetze nicht "gegen sich" erlassen würde, darum bin ich jetzt nicht so schockiert. Wäre ich aber nun ein Unternehmer (z.B. Lieferdienst) mit einem großen Fuhrpark und Kunden in den Innenstädten – würde ich von einer "riesen Sauerei" sprechen!

Murks des Monats zum Thema "Parken" hier

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Wieviele Autogasfahrer und Autogastankstellen gibt es?

Montag, 19. November 2007 | Autor: andy

Irgendwie ist man ständig auf der Suche nach den aktuellen Zahlen und man wird auch ständig danach gefragt: “wie hoch ist die Anzahl der LPG-Nutzer?”. Darum hab ich das jetzt hier mal rausgesucht:

Mit dem “Alternativkraftstoff Nummer 1″ waren (Stand Ende März 2007) ca. 135.000 Autogas-Fahrzeuge unterwegs und somit fast doppelt so viele wie im Vorjahr (Stand März 2006 70.000 KFZ)! Prognosen rechnen im Verlauf des Jahres 2007 sogar noch mit 200.000 LPG-Autos!

Bei den Erdgasfahrzeugen waren es im März 2007 dagegen “nur” 70.000 Erdgasfahrer, aber damit auch gut doppelt so viele wie im März 2006!

LPG-Tankstellennetz wird immer dichter

In Deutschland gibt es derzeit ca. 4.000 Autogas-Tankstellen! Für Erdgas gibt es knapp 1.000 “Kraftstoffbezugstellen” (Quelle Spiegel Online)!

Wer viel in Europa unterwegs ist, hat auch mit Autogas recht gute Karten: In Polen gibt es 5.900 Tankstellen, in den Niederlanden 2.100 und in Frankreich 1.800! Aber selbst Großbritannien, Belgien und vor allem Italien (da heißt es GPL) “verfügen über sehr gute Versorgungsnetze mit entsprechenden Tankstellen”.

CO2-Sparer Autogas

Experten haben errechnet, dass sich durch die Nutzung von Flüssiggas in Deutschland 2006 eine CO2-Minderung von 125.000 Tonnen ergeben hat. Bei  den prognostizierten 200.000 Autogas-PKWs werden es dann in 2007 sogar 195.000 Tonnen weniger CO2 in unserer Luft sein. Durch den Betrieb mit Autogas stösst ein PKW nämlich “zwischen 15 % und 20 Prozent” weniger Kohlendioxid aus, was in Anbetracht der Feinstaub-Fahrverbote in den Innenstädten (Feinstaubverordnung / Welche Autos bekommen eine Plakette) nicht zu verachten ist.

Quelle der Zahlen: fluessiggas-magazin.de

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Blog Action Day: Autogas ist Umweltschutz

Montag, 15. Oktober 2007 | Autor: andy

Der heutige Tag wurde zum "Blog Action Day" erkoren! Das Thema "Umweltschutz" und da muß eine Autogas-Seite natürlich dabei sein!

Weltweit nimmt der Verkehr und damit die Umweltbelastung durch diesen enorm zu. Autogas kann schon heute einen wirklichen Beitrag leisten, die Umweltbelastungen erheblich zu reduzieren, ohne auf Mobilität verzichten zu müssen.

Autogas entlastet die Umwelt

Preis der Mobilität: In Deutschland sind ca. 45 Millionen PKWs zugelassen (etwa 80% davon nutzen das Fahrzeug privat), die mit ihren Abgasen die Umwelt verschmutzen, Smog verursachen und zum Sterben der Wälder beitragen. Autogasfahrzeuge können diese Belastungen mindern, da "Schadstoffe wie Schwefeldioxid, Ruß und andere luftverunreinigende Partikel beim Autogas praktisch nicht auftreten", ohne auf die Anforderung der heutigen Zeit zu verzichten: Mobil zu sein! Darüber hinaus wird der Ausstoß "gesundheitsschädlicher Abgasbestandteile wie Benzol, Aldehyde und polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoffe (PAK) deutlich herabgesetzt" (siehe auch Grafik hier).

Selbst die Klimabilanz fällt für Autogasfahrer deutlich positiver aus: "Fahrzeuge im Autogasbetrieb emittieren gegenüber Benzinfahrzeugen rund 18 ProzentTreibhausgases CO2 weniger des " (siehe auch Wieviel CO2 stosse ich aus?). Ein Pkw mit einer modernen Autogasanlage kann schon jetzt die "Grenzwerte der ab 2005 geltenden EURO 4 einhalten" und ist vorallem gegenüber einem Diesel-PKW weitaus schadstoff- und auch geräuschärmer (50 Prozent weniger Lärm). Quelle autogastanken.de

Auto-Klein in Neumarkt fasst es so zusammen:

  • Ozon-/Smog-Bildung verringert sich um ca. 80%
  • Weniger Aromaten-, PKW und toxische Stoffemissionen im Abgas
  • kein Schwefel
  • keine Partikel
  • weniger Treibhauswirkung
  • keine Betankungsemissionen

Das ist der Beitrag von uns Autogasfahrern zum heutigen Blog Action Day

Bloggers Unite - Blog Action Day

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Schwarzenegger als Umwelt-Terminator

Freitag, 31. August 2007 | Autor: andy

Der kalifornische Gouverneur und Ex-Actionheld Arnold Schwarzenegger hat sich den Klimaschutz auf die Fahnen geschrieben und will in Zukunft enger mit Europa zusammenarbeiten. Aus diesem Grund wird er an einer Klimakonferenz der EU-Präsidentschaft Ende Oktober in Portugal teilnehmen.

Schwarzenegger lobt die Bundesrepublik als eine Nation, die "große Führungsqualitäten bewiesen habe, um gemeinsame internationale Aktivitäten zum Klimaschutz voranzutreiben". Der Gouverneur nutzte die Gelegenheit zu nachdrücklichen Warnungen vor zu hohem Energieverbrauch und meinte jeder sollte "Energie sparen, sparen, sparen".

Es wäre doch schön, wenn Arnie die USA dazu bewegen kann, als einer Hauptverursacher des CO2-Ausstosses in dieser Richtung etwas zu tun. Wer weiß, vielleicht fahren die Amis bald mit Autogas? ;-)

Quelle N-TV.de

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BP warnt vor Engpass bei Biokraftstoffen

Donnerstag, 23. August 2007 | Autor: andy

Der Mineralölkonzern BP hat in seiner neuesten Presseveröffentlichung vor einem Engpass bei Biokraftstoffen gewarnt. Demnach könne man die vom Gesetzgeber geforderten und ständig steigenden Quoten für Ökosprit nicht "mit den derzeit geförderten Techniken erreichen", so der Vorstandvorsitzende der Deutschen BP, Uwe Franke in der Pressemitteilung. „Mit Bioethanol und Biodiesel werden wir das nicht schaffen. Insbesondere Biodiesel steht hier auf dem Prüfstand.“ Diese Biokraftstoffe wären in der Herstellung zu teuer und verursachten darüber hinaus Probleme in den Motoren. Franke forderte andere Technologien zu fördern.

Die Bundesregierung versucht bis zum Jahr 2020 einen Bioanteil von 17 Prozent am Kraftstoffverbrauch zu erreichen, damit der Ausstoß von Kohlendioxid im Straßenverkehr gesenkt wird. Obwohl man in Deutschland derzeit eine Quote beträgt knapp 5 % erreicht, ist man damit Vorreiter in der Europäischen Union.

Um den Problemen, die durch die Beimischung von Sprit aus Pflanzen in Bezin oder Diesel entstehen, zu begegnen will BP unter anderem Pflanzenöl und Rohöl in Raffinerien gemeinsam zu einem Produkt verarbeiten. So lasse sich laut Franke  eine bessere Qualität erzielen und der Großkonzern könnte so auch seine Kapazitäten stärker nutzen. BP sehe "im Klimawandel eine zentrale Herausforderung" und den "CO2-Anstieg in Grenzen zu halten" begreife der Energiekonzern "als eine Chance für Innovation und Wachstum“ so Franke weiter.

Ich frage mich bei den ganzen Diskussionen wo hier Autogas und Biomass-to-Liquid bleiben?

Die Presseveröffentlichung von BP finden Sie hier

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10 Hybrid-Falschaussagen

Freitag, 11. Mai 2007 | Autor: andy

Zum zehnjährigen "Jubiläum" der Präsentation des Toyota Prius als weltweit erstem Großserienfahrzeug mit Hybridantrieb, räumt Börse Online mit Vorurteilen auf, die zwar den Fachmann schmunzeln lassen, bei Laien aber Unsicherheit erzeugen. Die 10 größten Irrglauben zur Hybridtechnik:

  1. "Die Technik ist nicht ausgereift."
  2. "Hybridfahrzeuge sind im Vergleich zu Diesel-Pkw zu teuer."
  3. "Die Bedienung des Fahrzeugs ist gewöhnungsbedürftig und kompliziert."
  4. "Das Tankstellennetz für alternative Antriebe, zu denen auch Hybridfahrzeuge zählen, ist zu dünn."
  5. "Ein Diesel mit Partikelfilter ist in der Gesamtbilanz sauberer."
  6. "Der Wiederverkaufswert eines Hybrid-Fahrzeugs ist nicht kalkulierbar".
  7. "Hybridfahrzeuge sind Öko-Autos, die keinen Spaß machen."
  8. "Der Wartungsaufwand für ein Hybridfahrzeug ist zu hoch."
  9. "Hybridantrieb verlangt Zugeständnisse bei Komfort und Platzangebot."
  10. "Sparsame Hybridmodelle sind träge und unsportlich."

Die Antworten sind hinter den Links zu finden – ein Muß zu lesen für jeden, der sich für sparsamere und umweltfreundlichere Autos interessiert. Einzig vermisse ich den Punkt, was mit den Batterien oder Akkus passiert, wenn die Hybrid-Fahrzeuge mal in die Jahre kommen!? Nicht dass die dann zum Umweltproblem werden… Quelle: Toyota und boerse-online.de

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Galgenfrist für CO2-Schleudern

Mittwoch, 4. April 2007 | Autor: andy

Der SPIEGEL schreibt in seiner aktuellen Ausgabe, dass die geplante Umstellung der Kraftfahrzeugsteuer auf CO2-Bezug voraussichtlich nur für Neuwagen gelten wird.

Demnach würden ab dem Stichtag 01.01.2008 alle zugelassenen Autos unter dem alten Hubraum-Steuersystem weiterlaufen, nur ab einem Kauf würde die sog. “CO2-Steuer” gelten. Darauf hätten sich Regierung, Bundesfinanzministerium, Umweltministerium und Verkehrsministerium verständigt.

Um die Anschaffung von CO2-Sparern zu fördern ist angedacht für Fahrzeuge mit besonders niedrigen CO2- und Schadstoffemissionen die Steuer ganz entfallen zu lassen!
(Quelle SPIEGEL Nr.14 02.04.07)

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