Tag-Archiv für » Verkehrsregeln «

Warum man nicht drängeln sollte!

Montag, 28. Januar 2008 | Autor:

Das hat sich bestimmt schon jeder mal gefragt, wenn so eine rücksichtslose (im wahrsten Sinne des Wortes) Schlaftablette die Überholspur dicht macht. Was ist im Falle einer Strafe günstiger: mit Lichthupe Drängeln, rechts überholen, gar auf die Standspur ausweichen – oder das gefälschte Blaulicht rausholen? Der NDR hat das mal schön zusammengefasst:

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Also fasse ich auch noch mal zusammen:

  • Von der linken Spur mit Lichthupe wegdrängeln: Schlimmstenfalls Strafverfahren wegen Nötigung! Ansonsten 250 Euro Strafe, 4 Punkte und 3 Monate Entzug der Fahrerlaubnis!
  • Einfach rechts überholen: 50 Euro Strafe und 3 Punkte in Flensburg (Ersparnis ggü. Drängeln: 3 Monate weniger Fahrverbot, 200 Euro weniger Strafe und 1 Punkt weniger in der Verkehrssünderkartei)
  • Auf dem Standstreifen überholen: 50 Euro, 1 Punkt (Ersparnis ggü. Drängeln: 3 Monate Führerscheinentzug, 200 Euro und 3 Punkte weniger beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA))
  • Missbräuchliche Benutzung eines Blaulichts: 20 Euro (3 Monate weniger Fahrverbot, 230 Euro und 4 Punkte gespart)

Also ich weiss trotzdem nicht, was ich in Zukunft machen werde! Auf jeden Fall NICHT drängeln! Denn meine Erfahrung hat gezeigt, dass die Leute dann erst Recht auf Stur schalten und nicht Platz machen! Und was hab ich davon, dass ich mich ärgern lasse…

Übrigens ist ist diese Blaulicht nicht verboten und kann einfach hier im Internet gekauft werden: BLAULICHT RUNDUMLEUCHTE

via alleswasbewegt und der hats von Volker

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Welchen Schaden verursachen Staus

Freitag, 7. Dezember 2007 | Autor:

Als ich in der letzten Woche eine Stunde für eine Strecke brauchte, für die man sonst nur 23 Minuten braucht, hab ich mich gefragt, welchen Schaden die Staus auf Deutschlands Autobahnen wirklich anrichten!

Christian Kaiser von dasautoblog.com hat das nun veröffentlicht: Laut einer Studie des Verkehrsforschers Frank Schmidt und eines Berichtes der "Bild" vergeuden deutsche Autos auf den Autobahnen pro Jahr 288 Millionen Liter Kraftstoff allein durch Staus. Die Umwelt  werde durch die rund 160.000 Staus im Jahr auf deutschen Autobahnen mit 714.000 Tonnen CO2 zusätzlich belastet.

Die Hauptursachen für die Staus seien laut der Studie Überlastung und fehlender Ausbau der Autobahnen, aber auch Unfälle und das Wetter. Nach Schmids Einschätzung wäre jeder dritte Stau (also insgesamt 50.000 Staus pro Jahr) durch moderne Technik oder schnelleren Ausbau zu vermeiden.

Schaden durch Zeitverlust

Rechnet man nun noch den Verlust ein, der durch die verlorene Zeit entsteht, dann wird es noch teuerer: Nach Berechnungen des ADAC entsteht durch Staus täglich ein Schaden von 250 Millionen Euro. Weiter berichtet der ADAC aber von "33 Millionen Liter Kraftstoff und 13 Millionen Stunden verlorener Zeit", was sich überhaupt nicht mit den Zahlen von Frank Schmidt deckt: Der ADAC käme somit auf 12.045 Millionen Litern Kraftstoff…?

Die Kosten trägt dann die Allgemeinheit – also wir alle! Durch Steuerlast oder Preisaufschläge z.B. werden diese Kosten dann weitergegeben.

Das Ziehharmonika-Prinzip

Allerdings erforschte der ADAC gründlich wie Staus entstehen: Durch "eine Art Ziehharmonika-Prinzip"! Demnach hielten die Fahrer unterschiedlich lange Abstände zum Vordermann und hätten somit unterschiedliche Reaktionszeiten beim Bremsen. Das typische Szenario sei, wenn ein Fahrer in einer solchen Kolonne spät bremst, müsse der nachfolgende bei geringem Abstand schon stärker verzögern, bis einer weiter hinten ganz anhalten müsse – schon herrsche Stillstand.

Oft sei auch "Deutschlands häufigstes Schild auf Autobahnen": Tempo 80 (mit dem Zusatz bei Nässe) die Bremsursache, da viele Autofahrer auch bei trockener Straße irrtümlich auf die Bremse stiegen. Weitere Ursachen seien aber auch Drängler, die in die kleinste Lücke hüpfen, Baustellen, überhöhte Geschwindigkeit bei Nebelbänken, Fahranfänger, liegengebliebene Fahrzeuge und natürlich Gaffer!

Quelle RP-Online

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Schilderwald

Mittwoch, 17. Oktober 2007 | Autor:

Wenn Sie mal gefragt haben sollten, warum Autos einen Rückwärtsgang haben, dann hat Raffaele für Sie die Antwort:

Warum Autos einen Rückwärtsgang haben

Herrlich ist beim ihm auch das Ortsschild eines Dörfchens (liegt in der Schweiz, im Wallis), was in vielen Ländern wohl falsch verstanden werden würde!

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BMW-Fahrer: zwanghafte Drängler?

Donnerstag, 23. August 2007 | Autor:

Diese Frage stelle ich mir schon, oder ist es nur ein wahnsinnig schlechtes Image? Laut einer Umfrage auf TueFo – Portal Tübingen ist zweiteres auf jeden Fall richtig:

Frage: Was fährt der Drängler Nummer 1?

Vorläufiges Ergebnis:

  1. BMW – 50,91%
  2. Audi – 25,45%
  3. Mercedes – 16,36%
  4. VW – 3,64%
  5. Andere Marke – 3,64%

(Stand 23.08.2007, aktuell)

So darüber kann man sich nun aufregen, amüsieren oder spekulieren? Daimler-Fahrer scheinen also mehr de gemütlichen, ältern Sonntagsfahrer zu sein, während Audi und BMW eher junge Insassen haben. Man kann übrigens hier noch mit abstimmen – wenn Sie also BMW-Fahrer sind, können Sie das schlechte Urteil ja abmildern? 🙂

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Autofahren ohne Schuhe

Mittwoch, 6. Juni 2007 | Autor:

Barfuß mit dem Auto zu fahren ist nicht verboten, so lange die Fahrt privat ist. In jedem Fall ist aber das Fahren ohne Schuhe oder mit lockeren Sandalen sehr gefährlich, so ein Warnung des ADAC, denn der Fahrer könnte zum Beispiel vom Pedal abrutschen.

Kommt es jedoch durch das Barfußfahren zu einem Unfall, drohen dem Fahrer laut eines Urteils des Oberlandesgerichts Celle (Az.: 322 Ss 46/07) Geldbußen und strafrechtliche Folgen. Wer auf Dienstfahrten barfuß oder mit Sandalen unterwegs ist und deshalb gegen Unfallverhütungsvorschriften verstößt, riskiere ebenso ein Bußgeld – auch ohne dass es zu einem Unfall gekommen sein muss.

Zusammengefasst ist es nicht verboten, aber wenn es zu einem Unfall kommt, kann einem Mitschuld "angehängt" werden. Im Dienst sollte man das Barfusslaufen jedoch vermeiden…

Quelle: N-TV

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