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Autogasbetriebener Rennwagen zur Vizemeisterschaft

Mittwoch, 21. Oktober 2009 | Autor:

Der erste autogasbetriebene Rennwagen der Serie „Ford Fiesta ST“ von Thomas Mühlenz hat den Vizemeister-Titel der ADAC Procar 2009 (Division 2) gewonnen!

Im Saisonfinale in der Motorsportarena Oschersleben konnte der Autogasfahrer Mühlenz (Team: GAS – GunnarAdamServices – GmbH) den bisherigen Zweitplatzierten Dino Calcum in einem spektakulären Rennmanöver noch von dessen Plätz verdrängen. Dem unterlegenen bleibt aber immer noch der erste Platz in der Teamwertung. (Quelle newsmax)

Unterschied zum Endverbraucher

Da frag ich mich jetzt schon, warum dann beim meinem Audi die Ventile verbrannt sind und warum die allgemeine Aussage meines jetztigen Umrüsters ist: „Autogas ist ein Kraftstoff zum sparen! Wollen Sie schnell fahren, die Karre „prügeln“, dann ist Autogas das falsche Mittel!„. Und ich gehe mal davon aus, dass beim dem Rennen ultra Gas gegeben wurde, oder? 😉

BILD im Probeabo

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Fontal21: Verunreinigungen im LPG

Dienstag, 14. April 2009 | Autor:

Der Siegeszug von Autogas scheint ungebremst: Kürzlich wurde in Ostwestfalen die 5000. Autogas-Tankstelle Deutschlands eröffnet. Inzwischen gibt es 320.000 Autogasfahrer in Deutschland und 5Mio in Europa. Aber auch die Zahl der Motorschäden steigt!

Das ZDF-Magazin Frontal21 von heute machte neben vereinzelten „schwarzen Schafen“ bei den Umrüstern eine „Verunreinigung im Autogas“ aus. Der „Sachverständige für Autogas-Anlagen“ Werner Gieger stellt seit längerem schon Ablagerungen in den Gasfiltern fest.

Inzwischen warnen die großen Unternehmen der Branche (lt. Frontal21 u.a. Prins) ihre Kunden davor, dass dem LPG oftmals Abfallstoffe (z.B. Kunststoffweichmacher) beigemischt werden und Zitat: „der Autogasverkäufer zum Entsorger eines Chemiewerkes wird“ („Sondermüll im Autogas“).

Nachgefragt beim Dachverband DVFG (Deutscher Verband Flüssiggas e.V.) gebe sich dieser „ahnungslos„, so Frontal und wäre nicht zu einem Interview bereit gewesen. Wenig später habe aber der DVFG an seine Mitglieder eine Warnung über die Recherchen von Frontal rausgegeben und um „Information“ gebeten, falls sich „Mitarbeiter des ZDF“ an die Kunden wenden würden.

Daraufhin hätte Prins vereinbarte Film-Termine abgesagt und der Vorstand des Verbandes Deutscher Gasanlagen Elbert Vleeshouwer verweigerte auf der Leipziger Automesse gegenüber der Kamera, angesprochen auf die Probleme der Kunden, förmlich die Aussage. Vielmehr drohte er dem Team mit „Ärger“, da das Gespräch heimlich gefilmt wurde.

Dass diese Vorwürfe wohl nicht haltlos sind, bestätigte Torsten Neusel von Autogastechnik Triptis: Er sprach von ca. „20% der Kunden“ die Probleme mit verklebten Injektoren haben, was zu einem Ruckeln oder gar zur Panne „am Strassenrand“ führen kann.

Der Geschäftsführer von Gas Drive Florian Melber machte die nach seiner Meinung „unzureichendeDIN EN589 als grundlegendes Problem aus. Diese DIN legt fest, dass im Autogas 60mg sog. „Abdampfrückstände“, also Schmutzstoffe pro Kg enthalten sein dürfen – welche das sind, regelt die Norm nicht.

Die Zuliefer-Branche dagegen hat reagiert und bietet nur für den Deutschen Markt spezielle Zusatz-Filter an… wegen der „bescheidenen Autogas-Qualität in Deutschland„.

Ich finde…

…diese Vorwürfe geradezu unglaublich! Wenn das stimmt, würden ja Kunden und Umrüster seit Jahren betrogen, weil Schäden, aber auch Streitereien und Prozesse einen ganz anderen Grund hätten. Bleibt zu hoffen, dass Frontal21 wie so oft für ein Umdenken bei den Verantwortlichen sorgt!

Mehr bei Frontal21 „Fehler, Pannen, Risiko

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Umgerüstete Autos nicht CO2-Steuer befreit!

Freitag, 7. November 2008 | Autor:

Der vor Kurzem hier angepriesene 12-Tipps-Spiegel-Bericht hat leider aber auch eine schlechte Nachricht für alle umgerüsteten Fahrzeuge parat:

Gemäß den Angaben des Spiegel hat schon heute eine Umrüstung auf Gas "keinen Einfluss auf den Abgasschlüssel und damit auf die Zuteilung einer Feinstaubplakette"! Nur eine Werksumrüstung bei einem Neuwagen bringt eine andere Schlüsselnummer!

Kommt dann einmal die erwartete CO2-abhängige Besteuerung, dann werden die umgerüsteten Erdgas- und Autogasfahrzeuge wie einstmals vor dem Eingriff eingestuft. Zwar soll es für „extrem schadstoffarme Autos“ Freibeträge auf die Kfz-Steuer geben, wobei "extrem schadstoffarm" ein derart schwammiger Begriff ist, dass der Politik hier Tür und Tor geöffnet ist, die jetztige Regelung nicht zu ändern!

Quelle spiegel.de

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Subaru: Kostenlose Umrüstung auf Autogas?

Samstag, 7. April 2007 | Autor:

Subaru bietet Käufern von Neu- oder Vorführwagen bis zum 29. Juni 2007 eine kostenlose Umrüstung auf Autogas an. Voraussetzung ist der Kauf eines Neuwagens mit der ecomatic Autogas Hybrid-Technologie (subaru-deutschland).

Der Käufer spart damit den etwa 2.800 Euro teueren Umbau seines Fahrzeugs, zusätzlich zur Hälfte der Spritkosten, da Autogas steuerlich begünstigt ist und nur etwa halb so viel kostet wie Superbenzin.

Folgende Subaru-Fahrzeuge des Modelljahrs 2007 lassen sich umrüsten:

Forester 2.0X; Forester 2.0X Automatik; Legacy 2.0R Limousine; Legacy 2.0R Limousine Automatik; Legacy 2.0R Kombi; Legacy 2.0R Kombi Automatik; Outback 2.5i, Impreza 2.0R Vier- und Fünftürer.

Quelle auto-reporter.net

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Bei Autogas-Umrüstung droht Garantieverlust

Donnerstag, 25. Januar 2007 | Autor:

Wer sein Fahrzeug nachträglich auf Autogas umrüstet, riskiert den Verlust der Herstellergarantie, so die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. Einige Hersteller fühlten sich nach der Umrüstung nicht mehr an die Neuwagengarantie gebunden, ergab eine Umfrage der Verbraucherschützer. In so einem Fall droht den Autofahrern dann die Kosten für Reparaturen selbst zahlen zu müssen, auch wenn eigentlich noch eine Werksgarantie greifen müsste.

Auch Zusatzgarantien, die vom Umrüster angeboten werden greifen der Verbraucherzentrale zufolge häufig nicht: „Hier müsse der Autofahrer das „Kleingedruckte“ sehr aufmerksam studieren. Eine Umrüstung sei demnach nur empfehlenswert, wenn die Herstellergarantie erhalten bleibe“. Anders ist es bei der Umrüstung ab Werk, wie sie zum Beispiel Subaru oder Chevrolet anbieten. In diesem Fall ist die Herstellergarantie natürlich in jedem Fall vorhanden. Ob diese dann auch das kostenlose Toshiba-Notebook betrifft, dass man im September 2006 beim Kauf eines neuen Chevrolet bekommen hat, ist nicht ganz klar! 🙂

Auf den Verlust der Herstellergarantie berufen sich auch die Werkstätten immer ganz schnell. Vielleicht ist das der Grund, warum so viele Service-Zentren Autogasfahrzeuge ablehnen – oder sich eigenartig benehmen.

Quelle auto-reporter.net

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Gasantrieb lieber vom Werk als umrüsten

Dienstag, 26. September 2006 | Autor:

Deutschlands Autobesitzer sind durchaus bereit auf Alternativantrieb und -kraftstoff umzusteigen, allerdings hätten sie am liebsten das Fahrzeug ab Werk mit dieser Technologie ausgerüstet. Das ergab eine Studie von TNS Infratest und AutoScout24.

In der Erhebung ging es hauptsächlich um die Frage, ob Interesse an neuartigen Antrieben besteht. Demnach sind 90 Prozent der befragten Autofahrer in Deutschland der Meinung, dass sich Alternativen durchsetzen werden, doch bisher wird das Interesse hauptsächlich durch die Hoffnung auf Kostenersparnis (durch Steuer oder Kraftstoffpreise) verursacht.

Am liebsten Alternativantrieb direkt ab Werk

Im einzelnen würden 79 % tatsächlich auf Antriebsalternativen umzusteigen, wenn diese gleich in einem neuen Auto verbaut sind, 21 % würden ihr Fahrzeug umrüsten. Bei einem Neuwagen hätten 47 % am liebsten Hybridantrieb, 21 % Erdgasantrieb und 16 % Autogas. Bei einer Umrüstung wären 48 % für Autogas, 40 % für Erdgas und 8 % für Methanol.

Allerdings „ziehen es“ die wenigsten dann auch wirklich durch, denn die aktuellen Zulassungszahlen in Deutschland besagen für die ersten 8 Monate in 2006, dass weniger als 3.000 Hybridfahrzeuge zugelassen wurden. Bei den Gasautos spricht man derzeit von insgesamt nur 80.000 Stück (lt. NN) auf unseren Strassen. Wenn man dabei allerdings beachtet, dass das Kraftfahrt-Bundesamt im Januar 2006 von 40.585 Fahrzeugen sprach, ist das eine geradezu erstaunliche Zunahme!

Quellen: Nürnberger Nachrichten vom 23.09.2006 und Kraftfahrt-Bundesamt

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