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Aktuelle Zahlen: Autogasfahrer und Autogastankstellen

Freitag, 24. April 2009 | Autor:

Die Frage „wie viele Autogasfahrer und Autogastankstellen gibt es eigentlich“, wird immer wieder gestellt. Gegenüber der letzten Auswertung hat sich wieder einiges getan:

Waren es Ende März 2007 ca. 135.000 Autogas-Fahrzeuge die in Deutschland unterwegs waren, so spricht man aktuell von über 300.000 LPG-Autos!

Ebenso wächst auch das Tankstellennetz in Deutschland: Im Herbst 2008 kursierte die Zahl von 4.000 Autogas-Tankstellen! Heute sind es 4.700 LPG-Zapfstellen!

Damit gilt Autogas klar als Marktführer für alternative Kraftstoffe! Neben der günstigeren Umrüstung und dem kleineren Tank (gegenüber Erdgas) sticht nun auch das Argument der Versorgung mit Tankstellen!

Quelle PR-inside.com

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Thema: Autogas-news | Ein Kommentar

Fontal21: Verunreinigungen im LPG

Dienstag, 14. April 2009 | Autor:

Der Siegeszug von Autogas scheint ungebremst: Kürzlich wurde in Ostwestfalen die 5000. Autogas-Tankstelle Deutschlands eröffnet. Inzwischen gibt es 320.000 Autogasfahrer in Deutschland und 5Mio in Europa. Aber auch die Zahl der Motorschäden steigt!

Das ZDF-Magazin Frontal21 von heute machte neben vereinzelten „schwarzen Schafen“ bei den Umrüstern eine „Verunreinigung im Autogas“ aus. Der „Sachverständige für Autogas-Anlagen“ Werner Gieger stellt seit längerem schon Ablagerungen in den Gasfiltern fest.

Inzwischen warnen die großen Unternehmen der Branche (lt. Frontal21 u.a. Prins) ihre Kunden davor, dass dem LPG oftmals Abfallstoffe (z.B. Kunststoffweichmacher) beigemischt werden und Zitat: „der Autogasverkäufer zum Entsorger eines Chemiewerkes wird“ („Sondermüll im Autogas“).

Nachgefragt beim Dachverband DVFG (Deutscher Verband Flüssiggas e.V.) gebe sich dieser „ahnungslos„, so Frontal und wäre nicht zu einem Interview bereit gewesen. Wenig später habe aber der DVFG an seine Mitglieder eine Warnung über die Recherchen von Frontal rausgegeben und um „Information“ gebeten, falls sich „Mitarbeiter des ZDF“ an die Kunden wenden würden.

Daraufhin hätte Prins vereinbarte Film-Termine abgesagt und der Vorstand des Verbandes Deutscher Gasanlagen Elbert Vleeshouwer verweigerte auf der Leipziger Automesse gegenüber der Kamera, angesprochen auf die Probleme der Kunden, förmlich die Aussage. Vielmehr drohte er dem Team mit „Ärger“, da das Gespräch heimlich gefilmt wurde.

Dass diese Vorwürfe wohl nicht haltlos sind, bestätigte Torsten Neusel von Autogastechnik Triptis: Er sprach von ca. „20% der Kunden“ die Probleme mit verklebten Injektoren haben, was zu einem Ruckeln oder gar zur Panne „am Strassenrand“ führen kann.

Der Geschäftsführer von Gas Drive Florian Melber machte die nach seiner Meinung „unzureichendeDIN EN589 als grundlegendes Problem aus. Diese DIN legt fest, dass im Autogas 60mg sog. „Abdampfrückstände“, also Schmutzstoffe pro Kg enthalten sein dürfen – welche das sind, regelt die Norm nicht.

Die Zuliefer-Branche dagegen hat reagiert und bietet nur für den Deutschen Markt spezielle Zusatz-Filter an… wegen der „bescheidenen Autogas-Qualität in Deutschland„.

Ich finde…

…diese Vorwürfe geradezu unglaublich! Wenn das stimmt, würden ja Kunden und Umrüster seit Jahren betrogen, weil Schäden, aber auch Streitereien und Prozesse einen ganz anderen Grund hätten. Bleibt zu hoffen, dass Frontal21 wie so oft für ein Umdenken bei den Verantwortlichen sorgt!

Mehr bei Frontal21 „Fehler, Pannen, Risiko

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Autogas-Hybrid von Kia

Donnerstag, 9. April 2009 | Autor:

Der Koreanische Automobilhersteller Kia bietet ab August 2009 ein „Super-Spar-Auto“ an: Für das Kompaktmodell Forte wird es einen Autogas-Elektro-Hybridantrieb geben!

Beim Anfahren und Beschleunigen solle dann der 114 PS Ottomotor (84 kW) von einem kleinen Elektroaggregat unterstützt werden (mit Lithium-Polymer-Batterie), wodurch der Verbauch bei rund 5,8 Litern LPG liegen werde.

Laut yahoo! Autos soll der Autogas-Hybridwagen Teil einer Umweltstrategie werden, der dann 2012 sogar die Serieneinführung eines emissionsfreien Brennstoffzellenabtriebs sein soll.

Ich muss mich schon echt fragen, warum eigentlich keine westlichen Hersteller auf  solche Ideen kommen. Also bleibt es wieder mal dem Verbraucher überlassen, durch Verkaufszahlen die anderen zum reagieren zu zwingen!

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