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Iran wird Autogas-Land Nr.1

Montag, 9. Juli 2007 | Autor:

Aufgrund der Benzin-Knappheit im Iran dürfen ab dem 23. Juli nur noch Autos verkauft werden, die außer Benzin auch Autogas tanken können. So versucht das Regime den Spritbedarf der Perser zu decken.

Obwohl der Iran über die weltweit zweitgrößten Ölreserven verfügt und täglich rund 4,2 Millionen Barrel Rohöl fördert, muss das Land ca. 40 Prozent seines Benzins für ungefähr sechs Milliarden Dollar im Jahr importieren. Der Grund dafür ist, dass Iran nicht über ausreichende Raffinerie-Kapazitäten verfügt, was mit den jahrelangen Handelsembargos zusammenhängen könnte.

Erst Ende Juni kam es zu wütenden Protesten der Autofahrer, da die Regierung den Spritverbrauch pro Autofahrer auf 100 Liter pro Monat limitiert hatte. Ob nun wieder die Tankstellen brennen, wenn Irans Autoflotte „im Hauruckverfahren“ auf Flüssiggas (LPG) umgestellt werden soll, bleibt abzuwarten. Wie das iranische Industrieministerium mitteilte, dürfen Fahrzeug-Hersteller wie Marktführer Iran Khodor ab übernächstem Montag nur noch Fahrzeuge ausliefern, die sowohl mit LPG als auch mit Benzin fahren können – bereits auf dem Markt befindliche Fahrzeuge sollen nach und nach für den Dualverbrauch umgerüstet werden.

Quelle: Spiegel.de

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Zur Altautoentsorgung nach Jordanien

Donnerstag, 5. Juli 2007 | Autor:

So ist das mit den Schnapsideen: Ein paar Autonarren und -bastler saßen in Oberstaufen und suchten eine Herausforderung,  „ein zahlbares Abenteuer mit kalkulierbarem Risiko für positiv verrückte Menschen“ und fanden eine Antwort auf die Rallye Paris-Dakar:

Von Oberstaufen im Allgäu nach Amman in Jordanien!

Für den Sieger unter Sonderbedingungen (Autobahnen und Mautstraßen, sowie Navigationssysteme sind tabu, ansonsten gelten die Straßenverkehrsordnungen) sollte es einen ganz besonderen Preis geben: Ein echtes Kamel!

Aus diesem „Rennen“ wurde nun ein Hilfsprojekt für Jordanien, wie der Bayerische Rundfunk gestern berichtet hat. Unter dem Titel „Was heißt Bergkäse auf arabisch?“ B2radio gestern in der Nahaufnahme einen Bericht von Thomas Scherer. Der 29jährige Reporter vom BR hat die Delegation begleitet, die überprüfen wollten, was aus ihrem Hilfsprojekt wurde:

Man hat nämlich nach dem ersten Rennen die Fahrzeuge (mindestens 20 Jahre alt oder weniger als 2.000 Euro nach Schwacke-Liste wert) mit denen man runterfuhr, vor Ort verkauft. Den Erlös (ca. 51.000 Euro) wollte man aber nicht für sich behalten, sondern den Jordaniern zukommen lassen. So hat man sich erkundigt und hat herausgefunden, dass der Bevölkerung am meisten mit einer Käserei („Oberstaufen-Käserei-Amman“) geholfen wäre, da jeder dort fast jeder Ziegen hat, aber eine Verwendung und ein Verkauf der Milch kaum möglich ist.

Organisator Wilfried Gehr war zwar vom Fortschritt des Rohbaus überhaupt nicht begeistert, aber dafür um so mehr vom Besuch Ihrer Königlichen Hoheit, Prinzessin Basma bin Thal, Tante des amtierenden Monarchen Abdallah. Außerdem hatte man neben dem BR-Reporter auch noch die Musikkapelle Stiefenhofen im Schlepptau, die auch nicht versäumte, immer und überall ihre „Ufta-Ufta-Musik“ zum Besten zu geben.

Übrigens wurde dann noch aufgelöst, was Bergkäse auf arabisch heißt: „Jebnet al Jabal – Käse des Berges“!!

Alles herrlich nachzulesen bei all-in.de oder zu hören bei B2 Podcast

Wer Interesse hat mitzufahren findet alles Infos auf allgaeu-orient.de

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