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Loremo 1,5 Liter auf 100 km?

Samstag, 24. Februar 2007 | Autor:

Wäre schön, wenn das mein Autogas-Auto schaffen würde! Aber nein, da wir uns in letzter Zeit sehr mit CO2-Ausstoß und der Trägheit der Deutschen Autoindustrie beschäftigt haben, hat Boje nun den Silberstreif am Horizont gefunden: Das 1,5-Liter-Auto!

Die Firma Loremo aus München (eigentlich wollte ich das böse Wort hier nicht schreiben 😉 ) will 2009 folgendes revolutionäre Auto auf den Markt bringen:

Loremo LS ("leicht und simpel")
Verbrauch 1,5 Liter auf 100 km und schafft mit seinem 2-Zylinder-Turbo-Diesel und den 20 PS trotzdem 160 km/h, da er gerade mal 450 kg wiegt!

Wem 20 PS zuwenig sind, der kann den großen Bruder nehmen, der hoffentlich nicht für "gut teuer" 😉 steht:

Loremo GT
Der verbraucht 2,7 Liter auf 100 km, hat einen 3-Zylinder-Turbo-Diesel mit 50 PS, schafft 220 km/h wiegt 470 kg!

Preislich sollen sie auch untypisch werden für dieses Land: Der LS für unter 11.000 Euro und der GT für unter 15.000 Euro – also doch nicht "gut teuer".

Sicherheit bei 450 kg?

Ich stellte mir da natürlich gleich die Frage, wie es da mit der Sicherheit steht, wenn so viel Material gespart wurde? Auf der Loremo-Internetseite wird beschrieben, dass die beiden Fahrzeugtypen "eine große Knautschzone und eine steife Insassenzelle" bekommen werden und zusätzlich "drei massive Längsträger" an den Seiten die "nicht durch Türen unterbrochen sind". Das heißt "unübertroffener Schutz" und die Leute müssen von vorne ein- und aussteigen!

Loremo: Vorne einsteigen

Damit erfüllt der Loremo "alle statischen Anforderungen an Crashsicherheit und Fahrdynamik".

Ich sage "Endlich"! Und hoffen wir, dass nicht wieder ein Öl-Multi kommt, die Patente aufkauft und in der Schublade verschwinden lässt – soll ja schon ein paar mal vorgekommen sein!

via Stoibär

Thema: Auto-news | 6 Kommentare

Kfz-Steuer nach CO2-Austoss

Samstag, 17. Februar 2007 | Autor:

Zukünftig soll nicht mehr die Größe des Motors, sondern die Umweltverträglichkeit und der Ausstoß sämtlicher Schadstoffe als Bemessungsgrundlage für die Kfz-Steuer gelten – so will es zumindest Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee.

Damit müssten Besitzer von Autos, welche die Umwelt durch Kohlendioxid-Ausstoß oder andere Abgase mehr belasteten auch höhere Steuern zahlen, Besitzer umweltfreundlicherer Autos würden dagegen belohnt werden. Zwangläufig müssten die Automobilhersteller mehr für den Umweltschutz tun.

Gegenüber der "Süddeutsche Zeitung" meinte Tiefensee dass „beim Ausstoß des klimaschädlichen Gases Kohlendioxid nicht zwischen Otto- und Dieselmotoren unterschieden werden soll“. Allerdings solle mit Sockelbeträgen die unterschiedliche Mineralölsteuer für Benzin und Diesel berücksichtigt werden, und im Bezug auf andere Schadstoffe, die durch die Kraftstoffverbrennung entstehen, sollen unterschiedliche Emissionsklassen eingeführt werden. Für „extrem schadstoffarme Autos“ soll es Freibeträge geben, bei älteren Zuschläge auf die Kfz-Steuer.

So wird es wahrscheinlich kommen, denn unter der Vorgabe, was für die Umwelt zu tun würde er gleichzeitig auch die Automobilwirtschaft ankurbeln, denn die alten Autos würden schneller verschwinden als heutzutage! Dagegen hat wohl keine Lobby was…

Quelle n-tv.de "Neue CO2-Steuer kommt"

Thema: Allgemein, Autogas-news, CO2 | 4 Kommentare

Wieviel CO2 stosse ich aus?

Freitag, 16. Februar 2007 | Autor:

Da offenbar ab 2012 die CO2-Abgase auf 120 Gramm pro Kilometer gesenkt werden sollen und die EU sogar vorsieht, dass für Fahrzeuge die mehr als 140 Gramm CO2 pro Kilometer in die Luft blasen zusätzlich noch Verschmutzungsrechte gekauft werden müssen, ist es doch schon mal an der Zeit, zu überprüfen, was man selbst so in die Luft „jagt“ – also jetzt Abgas-mäßig halt.

Das Schweizer Bundesamt für Energie hat dazu eine Suchmaske zur Verfügung gestellt, auf der man sich sein Auto, oder das das man sich kaufen will schon mal raussuchen kann, um zu sehen wie da der CO2-Ausstoß ist.

Leider gibt es keine Auswertung zu Autogas-Fahrzeugen, nur Bi-Fuel (Erdgas, CNG) steht zur Auswahl. Ich möchte an dieser Stelle aber nochmals daran erinnern, dass energieportal24.de meldete, dass „der Kohlendioxid-Ausstoß bei Flüssiggas um 9 % niedriger ist als bei Benzin“.

Mein Audi A3 1,8T hab ich leider nicht gefunden, vergleichbar nur den

AUDI A4, Effiziensklasse C, 197 g/km

OK. selbst wenn Autogas 9% weniger CO2 verursacht sinds immer noch ca. 159 g/km! (fluessiggas-magazin.de spricht von CO2-Ersparnis "zwischen 15 % und 20 Prozent")

via bojeonline.de

Thema: Allgemein, CO2 | 5 Kommentare

Bild Dir Dein Hybridauto

Dienstag, 13. Februar 2007 | Autor:

Das Bildblog wundert sich, warum die BILD-Zeitung seit einiger Zeit auffällig viele Berichte über Hybridfahrezeuge von Toyota bringt („Hybridjournalismus„). Es handle sich dabei bestimmt nicht um unzulässige Schleichwerbung bzw. einen Verstoß gegen die gebotene Trennung von redaktionellen Inhalten und Werbung“ meint der Blogger.

Der Presserat hält das ganze ebenfalls für „zulässiges Eigenmarketing“, wenn „Bild“ und „BamS“ gemeinsam mit Toyota unter dem Motto „Wir machen Deutschland sauber“ als Umweltschützer auf den Plan treten. Obwohl es ja die BILD war, die „vor gerade mal zwei Monaten“ über eine „Empörung im Bundestag“ berichtete, da sich „die Grünen-Politikerin und Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt“ einen Hybrid-Toyota zugelegt hat.

Ein Schelm wer da böses denkt…

Immerhin, vielleicht hat das auch dazu beigetragen, dass die Deutschen Hersteller nun einen Wettlauf um „das erste serienreife Hybridfahrzeug“ ins Leben gerufen haben. Die Nürnberger Nachrichten meldeten in ihrer Wochenendausgabe (10./11.02.) dass „derzeit an den Hybridvarianten des Audi Q7, des VW Touareg, des Porsche Cayenne und der Mercedes S-Klasse gearbeitet wird“.

via Von Mir Nix & Dir Nix

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CO2 verteuert bald den Autokauf

Freitag, 9. Februar 2007 | Autor:

Das BR-Magazin „quer“ hat in dieser Woche „das Ende der deutschen Autoindustrie“ eingeläutet, aber die Europäische Kommission gewährte noch etwas Aufschub: Erst ab 2012 sollen die CO2-Abgase auf 120 Gramm pro Kilometer gesenkt werden, nachdem es die Deutschen nicht geschafft haben, ihre eigenen Vorgaben (140 Gramm) innerhalb von 10 Jahren zu erfüllen.

SPIEGEL ONLINE (Mit Vollgas in den Weltuntergang) meldet nun aber, dass in Zukunft die EU drastischere Regelungen vorsieht um Spritfresser zu bestrafen. Die EU-Kommission erwägt ein System, bei dem Hersteller für Autos, die mehr als 140 Gramm CO2 pro Kilometer in die Luft blasen, zusätzliche Verschmutzungsrechte kaufen müssten – die entsprechenden Automodelle würden dadurch natürlich für den Käufer teurer. Ferdinand Dudenhöffer dazu „Nach unseren Berechnungen würde dann beispielsweise ein Smart um rund 700 Euro billiger, ein Audi würde dagegen um zirka 1100 Euro und ein Porsche um 4600 Euro teurer.“

Eine Alternative wäre da sicherlich der Hybridantrieb, aber da stellt sich nicht nur Boje (deutsche Autos stinken) die Frage, ob wir da nicht gerade den so wichtigen technologischen Anschluss verpassen! Japaner sind hierbei Vorreiter und beherrschen die Liste der umweltverträglichsten Autos

Marke und Gramm CO2/km
1 Smart 116
2 Fiat 140
3 Citroen 145
4 Lancia 148
5 Renault 149
6 Chevrolet 150
7 Seat 152
8 Skoda 153
9 Ford 153
10 Peugeot 154
(Quelle spiegel.de)

Unter den ersten Zehn der umweltverträglichsten Automarken findet sich kein hiesiger Hersteller – den Smart nehme ich hier mal aus. Am anderen Ende der Tabelle steht auch der Porsche Cayenne Turbo S, der lässt pro Kilometer im Schnitt 378 Gramm CO2 aus den Auspuffrohren!

Und wie stehts mit Erd- oder Autogas? energieportal24.de meldet, dass der Kohlendioxid-Ausstoß ist beim Einsatz von Erdgas um 25 Prozent, bei Flüssiggas um 9 % niedriger als bei Benzin. Aber selbst da ist für deutsche Fahrzeuge nahezu nichts zu bekommen.

Thema: Autogas-news, Kraftstoffalternativen | 2 Kommentare

Der Unterschied zwischen 30 und 50 km/h

Dienstag, 6. Februar 2007 | Autor:

Freie Fahrt für freie Bürger! So hieß die "polarisierende und stark bewusstseinsbildendende" Kampagne des ADAC im Jahre 1974. Damals gab es eine Protestwelle und viele Austritte! Heute kann man aber sagen, dass Geschwindigkeitsbeschränkungen nicht immer zu mehr Sicherheit auf den Straßen führen, wie dieses "Schulungsvideo" deutlich beweist: 😉

Danke an Thomas

Thema: Allgemein | Beitrag kommentieren