Beiträge vom » Januar, 2007 «

Bei Autogas-Umrüstung droht Garantieverlust

Donnerstag, 25. Januar 2007 | Autor:

Wer sein Fahrzeug nachträglich auf Autogas umrüstet, riskiert den Verlust der Herstellergarantie, so die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. Einige Hersteller fühlten sich nach der Umrüstung nicht mehr an die Neuwagengarantie gebunden, ergab eine Umfrage der Verbraucherschützer. In so einem Fall droht den Autofahrern dann die Kosten für Reparaturen selbst zahlen zu müssen, auch wenn eigentlich noch eine Werksgarantie greifen müsste.

Auch Zusatzgarantien, die vom Umrüster angeboten werden greifen der Verbraucherzentrale zufolge häufig nicht: „Hier müsse der Autofahrer das „Kleingedruckte“ sehr aufmerksam studieren. Eine Umrüstung sei demnach nur empfehlenswert, wenn die Herstellergarantie erhalten bleibe“. Anders ist es bei der Umrüstung ab Werk, wie sie zum Beispiel Subaru oder Chevrolet anbieten. In diesem Fall ist die Herstellergarantie natürlich in jedem Fall vorhanden. Ob diese dann auch das kostenlose Toshiba-Notebook betrifft, dass man im September 2006 beim Kauf eines neuen Chevrolet bekommen hat, ist nicht ganz klar! 🙂

Auf den Verlust der Herstellergarantie berufen sich auch die Werkstätten immer ganz schnell. Vielleicht ist das der Grund, warum so viele Service-Zentren Autogasfahrzeuge ablehnen – oder sich eigenartig benehmen.

Quelle auto-reporter.net

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Autogas-Angebot an Autobahnen wächst

Mittwoch, 24. Januar 2007 | Autor:

Wie der „Deutsche Verband Flüssiggas“ (DVFG) in Berlin meldete, wächst das Autogas-Angebot an den deutschen Autobahnen immer weiter. So unterhält allein die Betreibergesellschaft Tank & Rast an ihren Autobahn-Standorten mittlerweile 43 Autogas-Stationen, die bis zum Ende des Jahres 2006 noch auf 48 und in 2007 sogar auf rund 60 Autogas-Tankmöglichkeiten anwachsen soll. Die Euro-Rastpark GmbH aus Regensburg kündigte an, in naher Zukunft sogar alle Rasthöfe mit Autogas-Tankstellen auszurüsten.

Das seien die Auswirkungen der steigenden Zahl deutscher und auch ausländischer Autogasfahrer, und da müsse Deutschland als wichtigstes Transitland in der Mitte Europas das Angebot weiter verbessern. Deutschland hat da noch Nachholbedarf, denn in zahlreichen Nachbarländern ist das billigere Autogas bereits seit langem eine bewährte Kraftstoff-Alternative.

Quelle auto-reporter.net

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Zündspulentausch gab Gewissheit

Dienstag, 23. Januar 2007 | Autor:

Nachdem ich mich im November noch über die Unlust von Vertragswerstätten aufgeregt habe, konnte ich wenig später eine "Werkstatt meines Vertrauens" ausmachen, wo ich den Meister sogar "von früher" kenne.

Vertrauensvoll überließ ich ihm mein Problemfahrzeug und er versuchte sein bestes: Überprüfungen des Motors und des Abgases ergab, dass man nun doch die (zuvor von anderen Werkstätten) quergetauschten Zündspulen erneuern sollte, denn (natürlich) kurz vor Weihnachten hat er Fehler auf allen vier Zylindern gemeldet!

OK, neue Zündspulen (was soll der Geiz) wurden eingebaut – ich denke mit Arbeitszeit ca. 200,- Euro.

Sogleich die nächste üble Nachricht: "Nun haben wir Gewissheit, dass es der 3. Zylinder ist" sprachs und versuchte rauszukriegen, ob es nun das Ventil am Zylinderkopf ist oder der Zylinder selbst. Mit einem Spezialwerkzeug konnte man dann erkennen, dass das Ventil durchgebrannt und sogar der Schaft ausgeschlagen war, da "Autogas höhere Verbrennungstemperaturen hat als andere Kraftstoffe…"

Was? Davon hab ich ja noch nie was gehört – hat mir auch keiner gesagt, obwohl es "bekannt" ist….

Was ist zu tun? Neuanschaffung Zylinderkopf incl. Ventile (Hydrostössel?) und Nockenwelle, denn wenn, dann sollte man alles machen! Kostenpunkt: Tauschkopf ca. 1.400,-Euro! Ich hoffe, dass das endlich der Fehler ist (naja, viel zum Austauschen is ja nicht mehr vorhanden)! Das Teil ist bestellt!

Fortsetzung folgt…

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