Archiv für die Kategorie » Kraftstoffalternativen «

Audi will Automobil- und Energiemarkt revolutionieren

Dienstag, 19. Februar 2013 | Autor:

Wenn Audi das wirklich so durchzieht, dann wäre das eine Revolution der Automobilbranche und der Treibstoffgewinnung! Denn derzeit investiert der Ingolstädter Autobauer in alternative Energie-Projekte wie z.B. Windkraft um mit dieser Öko-Energie seine Fahrzeuge zu anzutreiben.

Ganzheitliche CO2-Neutrale Mobilität

Grundgedanke hinter dem Projekt mit der Bezeichnung e-tron ist, dass ein Elektrofahrzeug nicht unbedingt umweltschonend ist, wenn dieser Strom mit Kohlekraft- oder gar Atomkraftwerken erzeugt wurde. Darum beteiligt sich Audi z.B. an Offshore-Windparks, die dann die Energie zur Umwandlung von Wasser in Wasserstoff liefern sollen. Dieser Wasserstoff kann dann z.B. auch für Brennstoffzellen-Fahrzeugen verwendet werden – oder, und das ist der Clou, zur Methangewinnung verwendet werden. Dieses Methan (e-Gas) gleicht chemisch dem Erdgas und könnte in dieses Netz eingespeist werden oder auch ein Fahrzeug antreiben. Genauer hier im Film:

Ich finde diese Idee klasse, zumal es damit auch möglich ist, Überkapazitäten im Stromnetz (z.B. bei übermäßigen Wind oder zuviel Sonne im Hochsommer) eingespeichert werden. Sehr schön finde ich auch den Satz im Film „Antworten auf die Frage wie man Ökostrom effizient und ortsunabhängig speichert haben die Stromriesen bislang nicht gefunden oder nicht finden wollen„. Hoffen wir, dass das auch alles so klappt! Denn dann brauchts auch keine Monstermasten durch Franken, denn eine solche Umwandlung in Gas kann auch bei lokalen Windparks durchgeführt werden!

Quelle: aenews.de Windkraft für Audi-Motoren

Thema: Kraftstoffalternativen | 4 Kommentare

Öl is doch nicht teuer, oder?

Donnerstag, 31. Juli 2008 | Autor:

Das gefällt mir! Beim Martin (und er hats von hartgeld.com) hab ich einen Vergleich mit anderen Flüssigkeiten gefunden:

WHO SAID OIL WAS EXPENSIVE?

US light sweet crude $130 /brl
Coca Cola $ 126 /brl
Milk $ 163 /brl
Perrier Water $ 300 /brl
Budweiser $ 447 /brl
Starbucks latte $ 954 /brl
Ben & Jerry’s ice cream $1,609 /brl
Tabasco sauce $6,155 /brl
Chanel No 5 $1,666,560 /brl

1 barrel (für Rohöl) entspricht übrigens 158,987294928 Litern!

Interessant wäre jetzt noch zu wissen, wieviel ein Barrel Autogas / Flüssiggas im Vergleich kostet…

via wissenmachtnix

Thema: Kraftstoffalternativen | 7 Kommentare

BP warnt vor Engpass bei Biokraftstoffen

Donnerstag, 23. August 2007 | Autor:

Der Mineralölkonzern BP hat in seiner neuesten Presseveröffentlichung vor einem Engpass bei Biokraftstoffen gewarnt. Demnach könne man die vom Gesetzgeber geforderten und ständig steigenden Quoten für Ökosprit nicht "mit den derzeit geförderten Techniken erreichen", so der Vorstandvorsitzende der Deutschen BP, Uwe Franke in der Pressemitteilung. „Mit Bioethanol und Biodiesel werden wir das nicht schaffen. Insbesondere Biodiesel steht hier auf dem Prüfstand.“ Diese Biokraftstoffe wären in der Herstellung zu teuer und verursachten darüber hinaus Probleme in den Motoren. Franke forderte andere Technologien zu fördern.

Die Bundesregierung versucht bis zum Jahr 2020 einen Bioanteil von 17 Prozent am Kraftstoffverbrauch zu erreichen, damit der Ausstoß von Kohlendioxid im Straßenverkehr gesenkt wird. Obwohl man in Deutschland derzeit eine Quote beträgt knapp 5 % erreicht, ist man damit Vorreiter in der Europäischen Union.

Um den Problemen, die durch die Beimischung von Sprit aus Pflanzen in Bezin oder Diesel entstehen, zu begegnen will BP unter anderem Pflanzenöl und Rohöl in Raffinerien gemeinsam zu einem Produkt verarbeiten. So lasse sich laut Franke  eine bessere Qualität erzielen und der Großkonzern könnte so auch seine Kapazitäten stärker nutzen. BP sehe "im Klimawandel eine zentrale Herausforderung" und den "CO2-Anstieg in Grenzen zu halten" begreife der Energiekonzern "als eine Chance für Innovation und Wachstum“ so Franke weiter.

Ich frage mich bei den ganzen Diskussionen wo hier Autogas und Biomass-to-Liquid bleiben?

Die Presseveröffentlichung von BP finden Sie hier

Thema: CO2, Kraftstoffalternativen | Beitrag kommentieren

Bild Dir Dein Hybridauto

Dienstag, 13. Februar 2007 | Autor:

Das Bildblog wundert sich, warum die BILD-Zeitung seit einiger Zeit auffällig viele Berichte über Hybridfahrezeuge von Toyota bringt („Hybridjournalismus„). Es handle sich dabei bestimmt nicht um unzulässige Schleichwerbung bzw. einen Verstoß gegen die gebotene Trennung von redaktionellen Inhalten und Werbung“ meint der Blogger.

Der Presserat hält das ganze ebenfalls für „zulässiges Eigenmarketing“, wenn „Bild“ und „BamS“ gemeinsam mit Toyota unter dem Motto „Wir machen Deutschland sauber“ als Umweltschützer auf den Plan treten. Obwohl es ja die BILD war, die „vor gerade mal zwei Monaten“ über eine „Empörung im Bundestag“ berichtete, da sich „die Grünen-Politikerin und Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt“ einen Hybrid-Toyota zugelegt hat.

Ein Schelm wer da böses denkt…

Immerhin, vielleicht hat das auch dazu beigetragen, dass die Deutschen Hersteller nun einen Wettlauf um „das erste serienreife Hybridfahrzeug“ ins Leben gerufen haben. Die Nürnberger Nachrichten meldeten in ihrer Wochenendausgabe (10./11.02.) dass „derzeit an den Hybridvarianten des Audi Q7, des VW Touareg, des Porsche Cayenne und der Mercedes S-Klasse gearbeitet wird“.

via Von Mir Nix & Dir Nix

Thema: Allgemein, Kraftstoffalternativen | Beitrag kommentieren

CO2 verteuert bald den Autokauf

Freitag, 9. Februar 2007 | Autor:

Das BR-Magazin „quer“ hat in dieser Woche „das Ende der deutschen Autoindustrie“ eingeläutet, aber die Europäische Kommission gewährte noch etwas Aufschub: Erst ab 2012 sollen die CO2-Abgase auf 120 Gramm pro Kilometer gesenkt werden, nachdem es die Deutschen nicht geschafft haben, ihre eigenen Vorgaben (140 Gramm) innerhalb von 10 Jahren zu erfüllen.

SPIEGEL ONLINE (Mit Vollgas in den Weltuntergang) meldet nun aber, dass in Zukunft die EU drastischere Regelungen vorsieht um Spritfresser zu bestrafen. Die EU-Kommission erwägt ein System, bei dem Hersteller für Autos, die mehr als 140 Gramm CO2 pro Kilometer in die Luft blasen, zusätzliche Verschmutzungsrechte kaufen müssten – die entsprechenden Automodelle würden dadurch natürlich für den Käufer teurer. Ferdinand Dudenhöffer dazu „Nach unseren Berechnungen würde dann beispielsweise ein Smart um rund 700 Euro billiger, ein Audi würde dagegen um zirka 1100 Euro und ein Porsche um 4600 Euro teurer.“

Eine Alternative wäre da sicherlich der Hybridantrieb, aber da stellt sich nicht nur Boje (deutsche Autos stinken) die Frage, ob wir da nicht gerade den so wichtigen technologischen Anschluss verpassen! Japaner sind hierbei Vorreiter und beherrschen die Liste der umweltverträglichsten Autos

Marke und Gramm CO2/km
1 Smart 116
2 Fiat 140
3 Citroen 145
4 Lancia 148
5 Renault 149
6 Chevrolet 150
7 Seat 152
8 Skoda 153
9 Ford 153
10 Peugeot 154
(Quelle spiegel.de)

Unter den ersten Zehn der umweltverträglichsten Automarken findet sich kein hiesiger Hersteller – den Smart nehme ich hier mal aus. Am anderen Ende der Tabelle steht auch der Porsche Cayenne Turbo S, der lässt pro Kilometer im Schnitt 378 Gramm CO2 aus den Auspuffrohren!

Und wie stehts mit Erd- oder Autogas? energieportal24.de meldet, dass der Kohlendioxid-Ausstoß ist beim Einsatz von Erdgas um 25 Prozent, bei Flüssiggas um 9 % niedriger als bei Benzin. Aber selbst da ist für deutsche Fahrzeuge nahezu nichts zu bekommen.

Thema: Autogas-news, Kraftstoffalternativen | 2 Kommentare

Gasantrieb lieber vom Werk als umrüsten

Dienstag, 26. September 2006 | Autor:

Deutschlands Autobesitzer sind durchaus bereit auf Alternativantrieb und -kraftstoff umzusteigen, allerdings hätten sie am liebsten das Fahrzeug ab Werk mit dieser Technologie ausgerüstet. Das ergab eine Studie von TNS Infratest und AutoScout24.

In der Erhebung ging es hauptsächlich um die Frage, ob Interesse an neuartigen Antrieben besteht. Demnach sind 90 Prozent der befragten Autofahrer in Deutschland der Meinung, dass sich Alternativen durchsetzen werden, doch bisher wird das Interesse hauptsächlich durch die Hoffnung auf Kostenersparnis (durch Steuer oder Kraftstoffpreise) verursacht.

Am liebsten Alternativantrieb direkt ab Werk

Im einzelnen würden 79 % tatsächlich auf Antriebsalternativen umzusteigen, wenn diese gleich in einem neuen Auto verbaut sind, 21 % würden ihr Fahrzeug umrüsten. Bei einem Neuwagen hätten 47 % am liebsten Hybridantrieb, 21 % Erdgasantrieb und 16 % Autogas. Bei einer Umrüstung wären 48 % für Autogas, 40 % für Erdgas und 8 % für Methanol.

Allerdings „ziehen es“ die wenigsten dann auch wirklich durch, denn die aktuellen Zulassungszahlen in Deutschland besagen für die ersten 8 Monate in 2006, dass weniger als 3.000 Hybridfahrzeuge zugelassen wurden. Bei den Gasautos spricht man derzeit von insgesamt nur 80.000 Stück (lt. NN) auf unseren Strassen. Wenn man dabei allerdings beachtet, dass das Kraftfahrt-Bundesamt im Januar 2006 von 40.585 Fahrzeugen sprach, ist das eine geradezu erstaunliche Zunahme!

Quellen: Nürnberger Nachrichten vom 23.09.2006 und Kraftfahrt-Bundesamt

Thema: Autogas-news, Kraftstoffalternativen | Beitrag kommentieren